Das BOOTROCK Festival Bremen

Schiff TREUE | Schlachte Anleger 5 - 28195 Bremen


25.-27. Februar 2010
Das dritte Bootrockfestival mit schönen und lauten, schrillen und groovigen, knackigen und verzerrten Klängen der europäischen Musikwelt... Freut euch drauf !

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BOOTROCK 2009

Christoph Lauter
Christoph Lauter

Cody
Cody

Siva
Siva

Mondo Ray
Mondo Ray

Rory (Voice of Kabeedies)
Rory (Voice of Kabeedies)

VioletViolet
VioletViolet

The Flare Up !
The Flare Up !

The Dashwoods
The Dashwoods

Yucca
Yucca

Angelika Express
Angelika Express




LINEUP:

VK: 7 € | AK: 9 € Donnerstag 25. Februrar 2010


20.30 Christoph Lauter | Bremen / Germany | bessere Welt Musik:: Wir spielen - spielen falls Ihr wollt und wir spielen falls wir wollen nicht weil Ihr spielen wollt sondern weil Ihr spielt ohne zu wollen oder zu spielen eher zu wollen ohne spielen zu müssen um wollen zu können und einfach spielen zu wollen und zu können.
Klingt wie Ben Harper auf Tom Waits Trip.

21.45 Cody | Kopenhagen / Dänemark | Folk Rock:: Da gibt es Westerngitarre und ein Steel-Pedal, verpackt in atmosphärische Folk-Songs, mit sanfter Stimme und englischem Gesang vorgetragen. Alles Dinge, bei denen man eher an einen Namen wie Ben Kweller und nicht an einen Kasper Kaae, seines Zeichens Sänger von CODY. Und dennoch, CODY kommen aus Dänemark und haben Sound und vor allem das Herz der alternativen Country- Szene und des Folk tief verinnerlicht. Das verbinden sie mit skandinavischer Melancholie, so würde es vermutlich klingen, wenn Ben Kweller von einer Rundreise durch Dänemark zurückkehren würde. Zurückgelehnt, warm, sanft, melancholisch und doch lebensbejahend, Folk auf dänisch sozusagen. Schöne Songs, die das Herz höher springen lassen und Lust auf ein ganzes Album machen.

22.30 Siva | Berlin / Germany | melodramatischer Pop:: Berlin ist schon ein ganz besonderer Ort, wenn es um die deutsche Musikszene geht. In keiner anderen deutschen Stadt leben so viele Menschen, gibt es so viele tolle Clubs und gibt es eine so große Dichte toller Bands. Das Quartett Siva. (gesprochen “Schiva) ist eine dieser Bands. In Berlin haben die sich seit ihrer Gründung 2001 schon lange einen Namen erspieltt. Als Soloprojekt gestartet hat Gründer Andreas Bonkowski mit diesem Projekt inzwischen den Begriff Kollektiv auch in deutschen Bands umgesetzt und präsentiert auf dem inzwischen zweiten Album “Same Sights, New Light” eine fast komplett neue Band. Die überzeugt dann auch mit einer gelungenen Mischung aus kuscheligem Akustik-Pop und Elektronik.

VK: 10 € | AK: 14 € Freitag 26. Februar 2010:

20.30 Mondo Ray | München / Germany | Garage:: Mondo Ray ist das Solo-Projekt des Müncheners David Da Cruz (Frontmann von Subrosa Falcon Association), der hier mit vier Songs zwischen dem treibenden, melodischen Punk der Sultans oder Hot Snakes und leichten Post Hardcore Anleihen im Stile von Hüsker Dü oder auch der Wipers mühelos die volle Punktzahl einfährt! In eine ganz andere Kerbe schlagen die spanischen Riot Girls Sibyl Vane auf der B-Seite: Primitiver, trashiger Lo-Fi Punk irgendwo zwischen den Slits, Shonen Knife und Sleater Kinney.

21.30 Rory (Voice of Kabeedies)| Norwich / UK | POP:: Einen krönenden Abschluss des Dockvilles bot der Auftritt der Kabeedies. Eine Band, die wir vorher für "nett" befunden haben, die uns live aber vollends überzeugte: Ein Mädel und drei Jungs, die an ihrer Musik sichtlich viel Spaß haben, dabei sausympathisch und charmant sind und eine energiegeladene, lebhafte Show bieten. Mit ihren munteren Pop-Songs, die übrigens von dreien im Wechsel gesungen werden, verbreiten sie sofort gute Laune und animieren zum Tanzen...

22.30 VioletViolet | Hamburg / Germany | Girlpunk Das ist Gossip Rock! Es hat Ecken und Kanten, erinnert an PJ Harvey, Sleater Kinney und Huggy Bear, reißt Wunden und wird von zwei sehr starken, gefährlichen und hämischen Sirenen darbebracht. Tumbling Tunes vollgestopft mit ur-tribalen-Rhythmen und kreischenden Gitarren. Dieses dynamische Rock Duo verursachte so einiges an Aufmerksamkeit im englischen Medien Dschungel. Nachdem Violet Violet vom NME, dem Artrocker und dem Plan B Magazin gefeatured wurden, bekommen sie nicht nur Airplay von Resonance FM, 6 Music und wurden von Steve Lamacq von Radio1 als eine seiner „New Favourite Bands“. Mit einer neuen Band-Dynamik und ihrem schrill-schrägen zweiten Album "The City is full of Beasts“ (No1 Records, Vertrieb: Broken Silence) werden Violet Violet abermals eine heftige Attacke auf Deine Sinnne verüben.

23.30 The Flare Up ! | Stockholm / Schweden | Garage „Whip 'em Hard, Whip 'em Good“ wurde bereits im März 2009 in Skandinavien veröffentlicht und fand erheblichen Anklang bei schwedischen Musikern wie z.B. Rock’n‘Roll- Gott Nikke Andersson (Hellacopters), der die Band aus purer Begeisterung bei seinem Distribution-Label Sound Pollution unterbrachte. Die erste Single-Auskopplung mit dem Titel „Whip 'em Hard, Whip 'em Good“ ist wohl das poppigste Stück der Garagen-Rocker - mit Pianos, Streichern und "Bowieesker" Stimme wird hier ein großer Popsong abgeliefert, der sich vor der obersten Riege der UK-Indie-Bands nicht verstecken muss.

VK: 12 € | AK: 15 € Samstag 27. Februar 2010:

20.30 The Dashwoods | Bremen / Germany | Indie--Pop:: Nach einem spannenden Jahr 2009 mit der wundervollen "Sound Island Tour" und einem krönenden Abschluss als Support für die Trashmonkeys im Bremer Tower, begrüßen wir mit einem Paukenschlag das Jahr 2010! Neue Songs von der im Frühjahr erscheinenden EP "Loony Bin" auf unserer Myspaceseite, ein stürmisches Musikvideo zu "It's Like A Drug", ein neues Design und natürlich ein Auftritt auf dem Bootrock...

21.45 Yucca | Nürnberg / Germany | Inide Electro:: Die Geschichte klingt wie ein Indie- Märchen, an dessen Happy-End ein unglaublich frisch-klingendes Debüt steht, das sich erstaunlich sicher und eigenständig zwischen Indie-Rock und Elektro bewegt. Aufgenommen und produziert von Oliver Zülch (Slut, Die Ärzte, The Notwist) im Weilheimer Proberaum von The Notwist, wollte jener diese besondere Energie des Nürnberger Quintetts in einem Studio einfangen. So vibriert das Album dank messerscharfer Gitarren, einem präzisen und homogenen Doppelpassspiel zwischen Bass (Daniel Hönig) und Schlagzeug (Jens Würdenmann), den Beats, Effekten und Synthie-Zauber aus den Keyboards (Peter Graf) und dem hymnischen Doppelgesang der beiden Gitarristen (Christian Mertel und Matthias Scharrer). Genauso druckvoll, energiegeladen und ansteckend wie ihre Live-Show kommt also auch diese Platte um die Ecke.

23.00 Angelika Express | Köln / Germany | Indie Pop Alternativ:: “Wir haben Diskoterror und lärmendes Massaker mit dem Zuckerguss des ewigen Popsongs überzogen.” Mit diesem Credo beanspruchte das kölner Trio 2002 breitbeinig seinen Platz im Bewusstsein herumslackender Indie-Girls und Boys. „Die Platte, an der keiner vorbeikommt, der auf deutsche Gitarrenmusik steht” schrieb der mittlerweile verstorbene Rocco Clein 2003 in seiner Spex-Plattenbesprechung zum Debutalbum von Angelika Express. Gastsänger Peter Hein (Fehlfarben) meinte lapidar: “Sie tragen Anzüge, dakönnensiekeineArschlöchersein.”
Die Gruppe um Sänger und Gitarrist Robert Drakogiannakis tauchte wie aus dem Nichts mit irem melodieseligen, rumpelnden Wave-Punk auf. Parolengeschwängerte Songs wie “Geh doch nach Berlin” oder “Teenage Fanclub Girl” hallten durch die Partykeller der Republik. Hunderte Konzerte und einen Majordeal später dann 2005 das plötzliche Aus. In einem offiziellen Statement wurde jedoch angedeutet daß “das Experiment Angelika Express irgendwann in anderer Form weitergeht”. April 2008 ist es dann soweit, Drakogiannakis startet den Express neu, zuerst noch im Alleingang. Im Wochentakt werden neue Tracks zum freien Download in’s Netz geballert die sich in gutsortierten Kreisen in Windeseile verbreiten. Dazu wird selbstverständlich eifrig über den Sinn des rock’n'rollens gebloggt. Mit “Bassmaedchen” Dani und Schlagzeuger Caddy stellt sich anschliessend eine neue Besetzung auf die Beine - mit dem erkärten Ziel das “lärmende Massaker” erneut auf der Bühne zu zelebrieren. Der Angelika Express ist wieder am Start.
Im August 2008 sorgt die Band für erneut reichlich Gesprächsstoff. Sie stellt den Plan vor ihr neues Album mithilfe eines Shareholder Prinzips zusammen mit Fans und Investoren zu finanzieren. Diese werden durch den Kauf von “Angelika-Aktien” am Gewinn beteiligt. Statt sich also in die Abhängigkeit schwerfälliger Majorlabels zu begeben beschreiten Angelika Express neue Wege der Unabhängigkeit.